Lübeck – Der Liveticker von Fussball.de erfreut sich großer Beliebtheit, wird immer öfter von Vereinen und Fans der Amateure genutzt. Doch was am Sonntag in der Verbandsliga-Partie zwischen dem Eichholzer SV und dem SSV Güster zu lesen war, dürfte den Deutschen Fußball-Bund (DFB) zu Überlegungen zwingen. Nicht zum ersten Mal wurde über Akteure auf dem Rasen gelästert – egal ob Spieler oder Unparteiische. Beleidigungen gehören dort nicht selten zur Tagesordnung.

„Labertasche von Torwart“, „ein guter Trinker“, „Arschbolzen“ oder „Scherzkeks von Schiri“ könnten dabei wohl eher noch zu den vermeintlich harmloseren Texten an der Guerickestraße gewesen sein.

Ein Satz aus dem Spiel in Lübeck am Sonntag dürfte der Schiedsrichter-Assistentin Filiz Lina-Sophie Sassen möglicherweise bitter aufstoßen. Die 25-Jährige wurde mit Anhängern der verbotenen Nazi-Partei NSDAP aus dem dritten Reich verglichen.

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Wortwörtlich hieß es in dem Liveticker (vermutlich von einem Fan) zur 82. Minute: „ABSEITS SSV GÜSTER Die Schiedsrichterassistentin muss ihren Arm öfter anheben, als Anhänger der NSDAP 1939.“

Geht das zu weit? Und ist das vielleicht sogar ein Fall für den Staatsschutz? Zumindest wird man beim DFB in Frankfurt die Autorisierung von Nicht-Vereinsvertretern überdenken müssen. Das kann vermutlich nicht im Interesse des größten Sportverbandes der Welt sein.

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